Behandlung von

Sport- und Freizeitpferden

Blutegeltherapie für Pferd und Hund

Der Blutegel sondert während des Beiss- und Saugvorgangs wichtige Substanzen mit seinem Speichel ab, die gerinnungshemmend, schmerzlindernd, entzündungshemmend und lymphstrombeschleunigend wirken. Diese Stoffe sind in dieser höchstwirksamen Zusammensetzung, wie der Blutegel sie abgibt, einzigartig und wirken positiv auf den Stoffwechsel in dem betroffenen Bereich. Der Blutegel gehört damit zu den Arzneimitteln.

Ablauf der Behandlung:

Die eigentliche Behandlung dauert zw 45 und 90 Minuten.

Nachdem der Blutegel an der betroffenen Stelle angesetzt wird, beisst er sich vorsichtig fest, saugt einige Milliliter Blut, gibt mit seinem Speichel dabei die Substanzen ab und lässt sich nach ca 30 Minuten wieder fallen. Danach blutet die kleine Bisswunde noch nach. Dieses Nachbluten ist absolut erwünscht und soll nicht unterbunden werden.

Die meisten Hunde und Pferde entspannen sich bei der Blutegelbehandlung sehr gut da die postive Wirkung der Egel wohl evolutionstechnisch verankert ist.

Folgendes ist zu beachten:

Bei Pferden oder Hunden, die an schwerer Anämie oder Immunschwäche leiden, dürfen keine Egel angestzt werden. Zudem sollte das zu behandelnde Tier nicht gleichzeitig mit gerinnungshemmenden Medikamenten behandelt werden. Einreibungen mit verschiedensten Salben, aber auch die Verwendung von Fliegenspray sollte an den zu behandelnden Stellen einige Tage vorherabgesetzt werden, da die Egel dann oft nicht beissen!

Anwendungsbereiche beim Pferd:

  • Arthritis/Arthrose (z.B. Spat, Spondyarthrose)
  • Kissing Spines
  • akute oder chronische Hufrehe
  • Hufrollenprobleme
  • Erkrankungen der Sehnen und Bänder (z.B. Sehnenscheidenentzündungen, Fesselträgerentzündungen; Sehnenanrisse)
  • schmerzhafte, warme Schwellungen jeglicher Art
  • Phlegmone (= Einschuss)
  • Ekzeme wie Sommerreude oder Mauke
  • Satteldruck
  • Muskelverhärtungen (Stress- bzw. Triggerpunkte)
  • Hämatome
  • Kreuzverschlag

Anwendungsbereiche beim Hund:

  • Arthritis/Arthrose
  • Hämatome
  • Fehlbildungen wie Hüftdysplasien
  • schmerzhaft-entzündliche Erkrankungen der Wirbelsäule
  • schmerzhafte, warme Schwellungen jeglicher Art
  • Hot Spots
  • Ekzeme (z.B. Leckekzem, Zwischenzehenekzem)
  • Mastitis (Entzündung des Gesäuges)

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